Orientierungssysteme für Rettungskräfte

Mit declaro gehen Sie auf Nummer sicher

Nach dem Amoklauf von Winnenden 2009 mit 16 Todesopfern haben Polizei, Feuerwehr, Kreisverwaltung und declaro ein Orientierungssystem für Einsatz- und Rettungskräfte entwickelt. Das sog. Gütersloher Modell wurde 2014 mit dem Landespreis für innere Sicherheit NRW ausgezeichnet! In Bedrohungssituationen, bei Unfällen oder Bränden sollen sich die herbeieilenden Kräfte in Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden schnell und sicher orientieren. Sie sollen sich nicht verlaufen und wertvolle Zeit verlieren. 

Innerhalb der Gebäude erfolgt die Beschilderung einheitlich mit weißer - nachleuchtender - Schrift auf blauem Hintergrund. Außen wird gestalterisch auf den architektonischen Gesamteindruck Rücksicht genommen. Zudem beugt die Auswahl des Materials Vandalismus vor. Das Orientierungssystem berücksichtigt die Stressbelastung der Einsatz- und Rettungskräfte und beschränkt sich auf das Wesentliche. Die Kennzeichnung wird in die Einsatzunterlagen der Leitstellen von Feuerwehr und Polizei übertragen. Damit ist ein gezieltes Führen schon während der Anfahrt möglich. Das System hat sich in Übungen bewährt und ist zudem in unübersichtlichen Liegenschaften auch zur allgemeinen Orientierung hilfreich.

Unser Angebot

  • Beratung 
  • Begehung und fotografische Aufnahme des Objektes 
  • Erstellung eines Fotokonzeptes 
  • Korrekturen nach Abstimmung des Trägers mit Polizei, Feuerwehr u.a. 
  • Montage
  • Übertragung der Kennzeichnung in die Einsatzpläne

Referenzen

An diesen Standorten hat declaro in den vergangenen Monaten Orientierungssysteme konzeptioniert und gestaltet:

Stadt Jüchen, Neuss-Erft-Kreis (NRW)

  • 2 Gesamtschulen, 1 Gymnasium, 5 Grundschulen
  • Beratung, Konzept, Umsetzung

 Stadt Petershagen, Kreis Minden-Lübbecke (NRW)

  • Gymnasium 
  • Beratung, Konzept

 Land NRW, Fachhochschule für öffentliche. Verwaltung in Hilden (Kreis Mettmann)

  • Beratung, Konzept

Regierungsbezirk Düsseldorf (NRW), Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge, EAS in Mönchengladbach 

  • Beratung, Konzept 

 Regierungsbezirk Düsseldorf (NRW), Flüchtlingseinrichtung ZUE in Wuppertal

  • Beratung, Konzept

 Schulzentrum Rheda-Wiedenbrück (3 Schulen)

  • Beratung, Konzept und Umsetzung  

Vielfältige Einsatzbereiche

Wo kann ein Orientierungssystem nach dem Gütersloher Modell von declaro sinnvoll sein? Hier die Antworten…

Bildungseinrichtungen: Schulen, Schulzentren, Hochschulen, Werkstätten  
Warum? Die Gebäudestruktur ist geprägt von unterschiedlichen Trakten, zahlreichen Eingängen, Notausgängen sowie Treppen oder Höfen. Bei Bedrohungen, Unfällen oder Feuer entsteht für die Betroffenen zusätzlicher Stress und Zeitverlust durch Desorientierung.
 
Öffentliche Verwaltungsgebäude: Rathäuser, Kreisverwaltungsgebäude, Finanzbehörden 
Warum? Bei Übergriffen auf das Personal müssen sich Rettungskräfte in den oft großen und unübersichtlichen Liegenschaften ad hoc orientieren können.
 
Arbeitsagenturen und Jobcenter 
Warum? Auch hier kommt es bisweilen zu Übergriffen auf das Personal – etwa wenn Leistungen versagt werden. Um den Mitarbeitenden schnell Hilfe zukommen zu lassen, ist ein Orientierungssystem wichtige Voraussetzung.
 
Flüchtlingseinrichtungen 
Warum? Diese Einrichtungen befinden sich häufig auf unübersichtlichen ehemaligen Kasernengeländen. Auch hier hilft ein Orietierungssystem von declaro den Sicherheits- oder Einsatzkräften schnell zum Ziel zu gelangen.
 
Kliniken und Krankenhäuser 
Warum? Kliniken und Krankenhäuser wachsen baulich mit den Jahren. Auf die Besucher wirken sie dann wie Labyrinthe mit vielen Treppenhäusern, Gebäudetrakten und Stationen. Ähnlich geht es Rettungskräften von Feuerwehr und Polizei.